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JUNGWÄHLER NUTZEN DIE MÖGLICHKEIT, UM MIT POLITIKERN ZU SPRECHEN

Am 8. September 2017 fand im JULE° – CVJM Jugendhaus Lemsahl die „Sprechstunde für Jungwählerinnen und Jungwähler“ statt. Dorothee Marin (SPD), Thomas Mühlenkamp (CDU) und Rainer Behrens (Die Linke) trafen auf etwa 30 gut vorbereitete Erstwähler. Die angekündigten Teilnehmer von Bündnis 90/Grüne und der AfD erschienen leider nicht.

Im ersten Teil der Veranstaltung beantworteten die politischen Gäste verschiedene Fragen bei „Politiker ärgere dich nicht.“ Die Fragen reichten dabei von der Integration, über Bildung bis hin zu Mindestlohn und Polizeigewalt.

Auf die Frage: „Woran die jeweilige Regierungsbeteiligung konkret für junge Menschen bemerkbar wäre“, antwortete Dorothee Martin: „An der Wahl mit 16.“ Thomas Mühlenkamp stellte an dieser Stelle die Reisefreiheit innerhalb der EU in den Fokus.
Die Fragen aus dem Plenum betrafen zum Beispiel die Möglichkeiten für elternunabhäniges BAföG und überhaupt die Zugangsmöglichkeiten für Bildung nach der Schule.

Im zweiten Teil gab es die Möglichkeit in kleinen Gruppen mit den Politikern ins Gespräch zu kommen. Rainer Behrens machte dort deutlich, dass für die Linken die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und die Abrüstung wesentliche Themen seien. Sollte es zu einer Rot-rot-grünen Regierungsoption kommen, wären diese Punkte nicht verhandelbar.

Thomas Mühlenkamp war in seiner Gesprächsgruppe überrascht, wie stark eine zukunftsweisende Rentenpolitik von den Erstwählerinnen und Erstwählern eingefordert wurde. Zudem ermunterte er die Anwesenden, sich in den Jugendorganisationen der Parteien zu engagieren.

Als ein Beispiel für eine kreative Protestkultur wurde von Dorothee Martin die „1.000 Gestalten“ beim G20-Gipfel in Hamburg genannt.

Alle drei Politiker blieben deutlich länger mit den Jungwählerinnen und Jungwählern im Gespräch als geplant. Und diese meinten zum Schluss, dass sie nun besser für die Bundestagswahl am 24. September informiert seien.

 

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